Vor heimischem Publikum im Keglerheim gewinnt die 2. Männer des Bautzener Kegelverein deutlich mit 6:2 gegen die SG Lückersdorf-Gelenau 2 bei 3164:3040 Holz. In den letzten beiden Jahren konnte der Gast nicht antreten, weil nicht genug Spieler zur Verfügung standen. Diesmal fand das Spiel statt und alle wollten die ersten Tabellenpunkte.
Im Startblock lässt Lukas Glöckner (542) von der ersten bis zur letzten Bahn keinen Zweifel aufkommen und gewinnt klar mit 4:0 Sätzen gegen Patrick Anders (503). Daniel Becker (535) erwischt dagegen einen schwachen Start und liegt nach der ersten Bahn gegen Peter Höntsch (485) knapp hinten – auf der zweiten Bahn dreht er mit starken 162 Holz das Spiel und lässt danach nichts mehr anbrennen, Endstand 3:1.
Im Mittelblock markiert Sven Kämmerer (564) mit einem ungefährdeten 4:0 gegen Denny Schelz (418) nicht nur seine persönliche Bestleistung, sondern sorgt auch für guten Vorsprung für den Schlussblock. Wesentlich enger geht es nebenan zu: Marcel Angrick (509) und Patrick Renz (506) liefern sich ein munteres Hin und Her mit wechselnden Führungen von Bahn zu Bahn, ehe sich Marcel bei ausgeglichenen 2:2 Sätzen hauchdünn mit drei Holz mehr durchsetzt.
Damit war das 4:4 schon sicher. Die Mannschaft gab dem Schlussblock über 200 Holz Vorsprung mit und das war auch notwendig. Karsten Bergel (486) und Ronny Schmidt (528) erwischen einen schweren Start. Beide kamen direkt vom Spiel der ersten Männer und brauchten eine Weile, um in ihr Spiel zu finden. Bei Karsten macht sich das mit nur 104 Holz auf der Startbahn deutlich bemerkbar. Gegen den überragenden Martin Prechtel, der wie schon Sven zuvor auf 564 Holz kommt, holt Karsten danach zwar noch auf, verliert das Duell aber deutlich mit 0,5:3,5 Sätzen. Auch Ronny liegt gegen Enrico Schlotter (nochmal 564) über weite Strecken zurück, ehe er die letzte Bahn mit 151 Holz für sich entscheidet; am Ende steht ein 1:3 aus BKV-Sicht. Auf seiner zweiten Bahn war zudem die Zeit abgelaufen, was weder Ronny noch die Mannschaft rechtzeitig bemerkten – am Ausgang des Duells hätte das nichts mehr geändert, wohl aber an seinem eigenen Ergebnis.
Am Ende reicht der Vorsprung aus den ersten beiden Blöcken zu einem verdienten 6:2 (3164:3040) Heimsieg.