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Frauen schaffen 3. Platz beim OKV Pokalfinale

19.​04.​2026

Wir Frauen des Bautzener KV haben am vergangenen Sonntag beim Final Four des OKV- Pokalfinales eindrucksvoll unter Beweis gestellt, was in uns steckt – Kampfgeist, Zusammenhalt und der unbedingte Wille, bis zur letzten Kugel alles zu geben.

 

Mit dem Wissen um die guten Leistungen der gegnerischen Mannschaften im Laufe der Saison, vor allem bei den Baruther und den Freitaler Frauen, war der Platz 3 unser anvisiertes Ziel. Dafür hatte Jana als Taktikfuchs der Mannschaft nach intensiver Gegneranalyse im Vorfeld des Turniers wieder eine Aufstellung ausgegeben, die uns wichtige Satzpunkte sichern sollte. Von Beginn an entwickelte sich ein packender Wettkampf, in dem jede Spielerin wusste, worum es geht. 

 

Kerstin kehrte im ersten Durchgang mit insgesamt 11erkämpften Satzpunkten nach langer Pause wieder stolz in den Spielbetrieb zurück, Danach folgte Jessica, die mit einem großartigen Gesamtergebnis von 561 Holz ihre persönliche Bestleistung spielte und 12,5 Satzpunkte gewann. Und unser Hochgefühl hörte nicht auf, denn auch Erdmude ging mit persönlicher Bestleistung (515) und 11,5 Satzpunkten als zweitbeste Spielerin von der Bahn. Damit hatten wir inzwischen 7,5 Punkte Vorsprung vor Freital, mit welchen wir ganz klar in unmittelbarem Wettbewerb standen. Dann zeigte sich, dass Jana mit ihrer Vermutung Recht behalten sollte, denn Freital schickte nun in der zweiten Turnierhälfte ihre sehr starken Spielerinnen auf die Bahn. So hatte es Maria im vierten Durchgang dann schon deutlich schwerer, mitzuhalten. Sie gab sich jedoch nicht so einfach geschlagen und lies sich durch unsere lautstarke Unterstützung nach einer schwachen zweiten Bahn wieder nach vorn peitschen und hielt mit insgesamt 10,5 Punkten und 511 Holz den Verlust zu Freital (11,5 Punkte) überschaubar. Nach vier Durchgängen lagen wir noch immer auf Platz 2 mit 6.5 Satzpunkten Vorsprung.  Es war einfach zu schön, um wahr zu sein. Jana kam dann leider gar nicht in ihr Spiel (6 SP, 482 Holz) - ihre Freitaler Gegnerin dafür umso besser (14 SP, 590 Holz). Und so mussten wir schmerzhaft erleben, wie schnell in diesem spannenden Spielmodus der Vorsprung schmolz, da sich die anderen beiden Mannschaften zwischen uns unmittelbare Konkurrenten setzten. In den letzten Durchgang ging dann Katrin mit einem Rückstand von 1,5 SP zu Freital und einer in der Saison stark spielenden Freitaler Gegnerin. Und so hatten eigentlich alle bereits hier die Vorahnung, dass das Ergebnis des Wettkampfes feststand. Baruth war von Beginn an souverän führend und hatte inzwischen einen Vorsprung, der nicht mehr einzuholen war. Und auch nach hinten zu den Frauen von Lückersdorf-Gelenau konnte nichts mehr passieren. Doch Katrin wollte nicht so einfach aufgeben und kämpfte bei völlig verbrauchter Luft auf der Anlage mit allen Kräften. Dies wurde auf der ersten Bahn mit 3 Punkten belohnt, jedoch war Freital leider besser. Nach einer Schwächephase während des Spiels in die Vollen auf der zweiten Bahn bäumte sie sich mit den letzten Räumern noch einmal auf, musste sich aber auch hier sowohl der sehr starken Freitalerin als auch den anderen beiden Spielerinnen geschlagen geben. Wir versuchten daher noch einmal mit der Einwechslung von Grit unseren Pokal-Joker der Vergangenheit zu ziehen. Doch gegen die sehr starke Leistung der Freitalerin kam auch Grit nicht mehr an. 

 

Auch wenn es am Ende nicht ganz für den Sprung auf Rang zwei gereicht hat, überwiegt bei uns der Stolz. Stolz darauf, bis zum Schluss auf Augenhöhe mit den Besten gekämpft zu haben. Stolz auf eine geschlossene Teamleistung, bei der jede einzelne Spielerin ihren Beitrag geleistet hat. Und Stolz auf die Entwicklung, die diese Mannschaft zeigt.

 

Dieser Auftritt macht Mut und Lust auf mehr. Wir haben allen – und auch uns selbst - gezeigt: Mit uns ist jederzeit zu rechnen – Meisterliga, wir kommen!

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